Beim Haus setzt sich der Wert aus zwei Teilen zusammen: dem Grundstück und dem Gebäude. Das Grundstück bewerten Sie über den Bodenrichtwert des Gutachterausschusses, multipliziert mit der Fläche und angepasst an Zuschnitt und Lage. Das Gebäude zählt mit seinem Zustand, Baujahr, der Sanierungshistorie und der Energieeffizienz.
Ein grober Selbst-Check hilft für die erste Orientierung: Vergleichen Sie ähnliche Häuser in Ihrer Lage, prüfen Sie den Bodenrichtwert und schätzen Sie den Sanierungsstau ehrlich ein. Ein Dach, eine Heizung oder Fenster am Ende ihrer Lebensdauer drücken den Preis spürbar.
Online-Rechner liefern nur eine Spanne. Sie kennen weder den echten Zustand noch die Besonderheiten Ihres Hauses, etwa einen Anbau, ein zweites Baufenster im Garten oder eine ungünstige Erschließung. Genau hier entstehen die größten Preisunterschiede.
Fachlich sauber wird der Wert über die Verfahren der Immobilienwertermittlungsverordnung ermittelt, beim Einfamilienhaus meist über den Vergleichswert, ergänzt um den Sachwert. Wir verbinden das mit dem Blick des Entwicklers: Welches Potenzial steckt im Grundstück, was hebt eine gezielte Maßnahme vor dem Verkauf, was nicht.
Für eine belastbare Einschätzung Ihres Hauses genügt unsere unverbindliche Ersteinschätzung.
Quellen: ImmoWertV · Gutachterausschuss Berlin (Bodenrichtwerte)