Der Wert eines Grundstücks hängt an einer Frage: Was darf darauf gebaut werden? Zwei gleich große Grundstücke nebeneinander können sich im Preis stark unterscheiden, wenn auf dem einen mehr Wohnfläche zulässig ist als auf dem anderen.
Der Ausgangspunkt ist der Bodenrichtwert des Gutachterausschusses, ein durchschnittlicher Lagewert je Quadratmeter. Diesen passen Sie an die konkreten Merkmale Ihres Grundstücks an: Zuschnitt, Größe, Erschließung und vor allem das zulässige Maß der Bebauung. Wie viel gebaut werden darf, ergibt sich aus dem Bebauungsplan über Kennzahlen wie die Grundflächenzahl und die Geschossflächenzahl (Baunutzungsverordnung), oder für Baulücken aus der Umgebung nach § 34 Baugesetzbuch.
Praktisch heißt das: Ein Grundstück mit gesicherter Erschließung, klarem Baurecht und der Möglichkeit, mehr Wohnfläche zu realisieren, ist deutlich mehr wert. Offene Fragen zu Altlasten, Leitungsrechten oder Erschließung drücken den Preis, weil sie Risiko bedeuten.
Genau hier setzt unser Entwickler-Blick an. Wir prüfen das tatsächliche Potenzial, bringen es in die Bewertung ein und machen es für Käufer sichtbar. Was für den einen Käufer eine einfache Fläche ist, ist für einen Bauträger eine Chance, und das entscheidet über den Preis.
Für eine fundierte Einschätzung Ihres Grundstücks genügt unsere Ersteinschätzung.
Quellen: Bodenrichtwerte Berlin (BORIS) · Baunutzungsverordnung (GRZ/GFZ) · § 34 BauGB